Raumtemperaturen
nachvollziehbar dokumentieren

Nutzen Sie die Papiervorlage oder erfassen Sie Ihre Messreihe direkt im Browser. Entscheidend ist nicht das Format, sondern dass Zeitpunkt, Raum, Messort und Bedingungen konsistent festgehalten werden.

Dokumentationshilfe, keine Rechtsberatung. Keine E-Mail-Abgabe für die Downloads.

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Die Länderfassungen unterscheiden sich in Orthografie und Begriffen. Beide sind kostenlos und direkt druckbar.

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Temperaturprotokoll Schweiz

21 Messzeilen, Innen- und Aussenwert, Lüftung/Beschattung, Foto-Nummer und optionale Bestätigung einer beobachteten Messung.

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Temperaturprotokoll Deutschland

21 Messzeilen, Innen- und Außenwert, Lüftung/Beschattung, Foto-Nummer und optionale Bestätigung einer beobachteten Messung.

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Aushang für das Haus

Für erlaubte Anschlagbretter, Lift oder Gemeinschaftsraum. Der QR-Code führt direkt zu Hitzeprotokoll.

Sieben Dinge, die das Protokoll wertvoller machen

Das sind keine formellen Beweisregeln. Sie reduzieren aber typische Zweifel an Zuordnung, Messort und Verlauf.

01

Gleicher Messort

Messen Sie möglichst frei im Raum, etwa 1 bis 1,2 m über dem Boden. Vermeiden Sie direkte Sonne, Fensterbank, unmittelbare Wärmequellen und starken Luftzug. Notieren Sie Abweichungen.

02

Mehrere Räume und Zeiten

Erfassen Sie besonders belastete Wohn- und Schlafräume über mehrere Tage. Messen Sie möglichst zu vergleichbaren Zeiten, etwa morgens, am Nachmittag und spätabends.

03

Bedingungen festhalten

Notieren Sie Fensterstellung, Lüftung, Rollläden oder Storen, direkte Sonneneinstrahlung und besondere Wärmequellen. So bleibt sichtbar, unter welchen Bedingungen der Wert entstand.

04

Fotos richtig zuordnen

Fotografieren Sie Anzeige und Messumgebung. Bewahren Sie die unveränderte Originaldatei auf und notieren Sie Dateiname oder Foto-Nummer bei der passenden Messung. Ein isoliertes Displayfoto ohne Ort und Zeitpunkt ist schwach.

05

Drittperson konkret bestätigen lassen

Eine Drittperson muss nicht jede Messung unterschreiben. Nützlich ist eine kurze Bestätigung ausgewählter Messungen: Was wurde wann, wo und auf welchem Thermometer persönlich beobachtet? Blosse Aussagen wie «es war sehr heiss» helfen wenig.

06

Messgerät dokumentieren

Verwenden Sie möglichst dasselbe Thermometer. Fotografieren Sie Modell und Gerät einmal, lassen Sie es vor dem Ablesen akklimatisieren und notieren Sie einen Gerätewechsel.

07

Früh schriftlich melden und Originale behalten

Warten Sie nicht auf ein «perfektes» Protokoll, bevor Sie die Vermieterschaft schriftlich informieren. Dokumentieren Sie weiter und bewahren Sie E-Mails, Briefe, Fotos und unveränderte Exporte gemeinsam auf. Ändern Sie Mietzahlungen oder leiten Sie formelle Schritte nicht ohne individuelle Beratung ein.

Warum diese Hinweise?

Der Mieterverband Schweiz und der Berliner Mieterverein empfehlen Messungen über mehrere Tage und Räume sowie eine schriftliche Meldung. Das OLG Düsseldorf beanstandete in einem gewerblichen Mietfall nicht zuordenbare Thermometerfotos und unkonkrete Zeugenaussagen. Das Urteil ist keine allgemeine Formvorschrift für Wohnraummieten, zeigt aber typische Schwächen einer Dokumentation.

Häufige Fragen

Muss eine Drittperson jede Messung bezeugen?

Nein. Eine Zeugensignatur ist keine generelle Voraussetzung. Eine Drittperson kann ausgewählte Messungen besser einordnen, wenn sie Messort, Anzeige und Zeitpunkt selbst beobachtet hat.

Soll ich das Thermometer fotografieren?

Ja, als Ergänzung. Zeigen Sie möglichst auch den Messort, bewahren Sie das Original auf und ordnen Sie das Foto im Protokoll einer konkreten Messung zu.

Ersetzt die Vorlage eine Rechtsberatung?

Nein. Das Protokoll dokumentiert Messungen. Ob daraus ein Mietmangel oder ein Anspruch folgt, hängt vom Einzelfall ab.

Lieber automatisch dokumentieren?

Hitzeprotokoll datiert die Speicherung serverseitig, ergänzt standortbezogene Aussenwerte von Open-Meteo und exportiert die Messreihe als PDF.

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